Hier finden Sie zur optimalen Vorbereitung auf den HRS BusinessRun Cologne die schönsten Trainingsstrecken in Köln.

Mit freundlicher Unterstützung von Detlev Ackermann und Laufen in Köln:

Strecke 1 "Äußerer Grüngürtel"  |   Strecke 2 "Lindenthaler Laufrunden"  |  Strecke 3 "Rheinpark"


Äußerer Grüngürtel

(Bachemer Landstraße/Luxemburger Straße)

Anfahrt Straßenbahnlinie 2, Haltest. Stüttgenhof, 18 und 19, Haltestelle Efferen. Buslinie 978, Haltestelle Hürth-Efferen Herzstraße.
Parkplätze Bachemer Landstraße, vor dem "Haus am See"; Am Fort VII, Gleuler Straße; in der Nähe des Schießstandes am Sportpark; vor dem Restaurant "Zum Geißbock", seitlich der Berrenrather Straße.
Radfahren gut
Joggen gut
Laufstrecke um den Decksteiner Weiher: ~5,4km

Der Äußere Grüngürtel ist die größte städtische Grünanlage Kölns und entstand nach dem I. Weltkrieg auf dem Gelände des ehemaligen "Festungsgürtels", weil der Versailler Vertrag die militärische Nutzung dieser Region verbot.
Ursprünglich sollte der Grüngürtel über 40 Kilometer Länge rechts- und linksrheinische Stadtgebiete verbinden und eine Art "grünes Band" zwischen der Stadt und dem Umland schaffen. Doch die Weltwirtschaftskrise Ende der zwanziger Jahre und der 2. Weltkrieg verhinderten die Realisierung dieser Pläne.
Im Linksrheinischen ist ein etwa 12 Kilometer langes Teilstück zwischen der Aachener Straße und dem Rhein erhalten. Weitere Grünbereiche ziehen sich im Westen und Norden entlang der Militärringstraße. Der Grüngürtel entstand in den zwanziger Jahren und hat heute eine Größe von 800 ha.
Die bekannteste Attraktion dieses Grüngürtel-Abschnitts ist der Decksteiner Weiher mit dem "Haus am See". Der Weiher ist immerhin ca. 20 Hektar groß. Hier kann man vom Frühjahr bis zum Herbst Boote mieten.
Neben dem Decksteiner Weiher ist auch das Fort VI ein beliebtes Ausflugsziel im Grüngürtel: es wurde zwischen 1873 und 1876 gebaut und in den zwanziger Jahren dieses Jahrhunderts zum Teil zerstört. Wegen seines kleinen Trinkwasserbrunnens ist das Fort VI auch ein Ziel für durstige Jogger und Spaziergänger.
Magnetisch zieht die Jahnwiese im Sommer die Menschen an: ein idealer Ort zum Picknicken, Ballspielen und feiern. Dass die Jahnwiese traditionell zu sportlichen Wettkämpfen genutzt worden ist, belegt das Denkmal oberhalb der Wiese: 1928 und 1949 fanden hier nationale Sportwettkämpfe statt.
Der Grüngürtel ist insgesamt ein ungemein weitläufiges grünes Areal, das man am besten Stück für Stück kennen lernt: die alten Bäume und die überwachsenen Festungsanlagen, die Sportplätze und Liegewiesen, die Teiche und Weiher bieten unzählige Möglichkeiten.


Lindenthaler Laufrunden

Laufdistanzen:
Aachener Weiher Runde um den Weiher: ~ 820m
Innerer Grüngürtel Runde um den gesamten Teich: ~990m
Kleine Runde (rechts): ~349m
Große Runde (links): ~715m
Äußerer Grüngürtel Runde um den gesamten Teich: ~ 1.160m

Als radiale Grünverbindung zwischen den beiden auf ehemaligem Festungsgelände geschaffenen konzentrischen Grünanlagen, dem Äußeren und Inneren Grüngürtel, entstand 1925 nach Entwurf von Fritz Schumacher eine repräsentative Anlage, die formal barocken Vorbildern entlehnt ist. Bei der Gestaltung dürfte auch der Wunsch Konrad Adenauers mitgesprochen haben, in Köln so etwas wie die Düsseldorfer Königsallee zu besitzen. Ausgangspunkt des Grünzugs mit Kanalanlage ist der Aachener Weiher, der gestalterische Höhepunkt des Inneren Grüngürtels, von dem aus die Anlage bis auf die Unterbrechung am Karl-Schwering-Platz, bis zum Stadtwald führt.


Rheinpark

Entstehungsjahr 1913
heutige Größe 40,5 ha
Eingänge Rheinparkweg, Rheinterassen, Tanzbrunnen (Haupteingang), Auenweg, Sachsenberger Straße (jeweils in Höhe der beiden Sesselliftstationen).
Anfahrt Straßenbahnlinie 1 + 9, Haltestelle Bahnhof Deutz/Messe, sowie mit der Deutschen Bahn, Bahnhof Deutz
Parkplätze Großes Parkareal unterhalb der Autobahnbrücke, erreichbar über Auenweg und Sachsenbergstraße.
Radfahren am besten auf dem Rheinuferweg
Joggen möglich

 

Der Rheinpark liegt rechtsrheinisch im Stadtteil Deutz zwischen der Hohenzollernbrücke und dem Mühlheimer Hafen und gilt als gute Adresse für Lauffreunde und Erholungssuchende in unmittelbarer Stadtnähe.

Der Park umfasst 40 Hektar und setzt sich nach Norden im Jugendpark fort, der den Mühlheimer Hafen vom Rhein abteilt. Eine Radverbindung besteht nordwestlich über den Auenweg und später entlang des Rheinufers. Der erste Erholungspark Kölns nach dem 2. Weltkrieg bildet heute eine Repräsentationsanlage, die im Wesentlichen 1957 durch die Bundesgartenschau das heutige Aussehen erhielt, die Bundesgartenschau 1971 führte zu einigen Ergänzungen. Das kleine Laufrevier in unmittelbarer Rheinnähe weist eine sanfte Modellierung mit zahlreichen Wiesen, Beeten, Baumgruppen auf. Dazwischen ermöglichen zahlreiche Wege angenehme, leichte Laufrunden, die am Tanzbrunnen oder an der Zoobrücke begonnen werden können. Entlang der Uferpromenade genießt man den einmaligen Blick auf die Altstadt mit dem alles überragenden Dom. Die Laufrunde kann entlang des Kennedy-Ufers, das der Messe vorgelagert ist, ausgedehnt werden. Am Südrand führt die Hohenzollernbrücke über den Rhein in die Innenstadt.

Quelle: www.laufen-in-koeln.de